Leserbriefe
Leserbrief(e)
Die Unabhängigen Schrobenhausener e.V.
Stadthalle als Mehrzweckbau: Keinen € für die Stadthallensanierung; Es ist sehr erfreulich, dass bei der gestrigen Stadtratssitzung doch etliche Mitglieder der Meinung vom Grossteil der Bürger gefolgt sind und eine Sanierung ablehnen. Grundlage dieser Entscheidung ist mit, dass die vorliegenden Kostensummen nur Schätzsummen darstellen, die nach Augenschein ermittelt wurden und hiermit keine Aussage darstellen. Eine Sanierung mit dem Ziel die Halle längerfristig nutzen zu können müssen alle Parameter wie Heizung-, Lüftung – und Sanitär-Anlagen und die energetische Ertüchtigung mit Dach Sanierung, Dämmung und Brandschutz usw. mit einbezogen werden. Als Ergebnis bleibt immer ein altes Gebäude stehen. In Zeiten der knappen Steuermittel, sollten diese doch für einen vernünftigen Neubau hergenommen werden. Der DU e.V. ist für einen Neubau einer Mehrzweckhalle ohne Luxus Ausstattung mit einer der unter betriebswirtschaftlichen Aspekten bewertet wird. Dazu zählt ein etwaiger Mietkauf oder die Beteiligung einer Brauerei um wieder eine vernünftige Bewirtung zu bekommen. Auch eine Kombination aus Stadthalle/Verwaltungsgebäude mit Sitzungssaal wäre aus unserer Sicht durchaus denkbar und sinnvoll. Für die erforderliche Finanzierung müssen alle Möglichkeiten geprüft bzw. ausgeschöpft werden. Die im Umlauf gebrachten Kostensummen sind nach unserer Auffassung alles Fantasie-Zahlen. Nach den Richtsätzen zur Baukostenermittlung gem. DIN 277 vom 01.01.2014 würden Kosten anfallen für Mehrzweckhalle 9600 m³     von  ca. 3,4 Millionen Verwaltung        1800 m³    von ca.  0,7 Millionen Gaststätte           600 m³    von ca. 0,5 Millionen Umkleideraum mit Sanitäranlage  600 m³  0,4 Millionen Der Abriss der Halle wird sich noch im 5. stelligen Bereich bewegen. Gesamtkosten ca. 5 Millionen. Gerhard Beck Mitglied des Vorstandes des DU e.V.
Stadthalle: Leserbrief vom 22.03.2016 Die Volksvertreter der Stadt Schrobenhausen können oder wollen keine Entscheidung zur Stadthalle treffen. Wie so oft ist man nicht fähig eine längst fällige Entscheidung herbeizuführen. Es ist für den Bürger sehr Schade, dass er diese Handlungsunfähigkeit hinnehmen muss. In der SZ ist zu lesen, dass der Stadtrat einen nahezu identischen Beschluss schon einmal gefällt hat, dieser aber damals nicht umgesetzt worden ist, weil es  genügend Stadträte gab, die dafür keine Notwendigkeit sahen. Da drängt sich einem die Frage auf, wann werden Beschlüsse des Stadtrates umgesetzt? Wenn es genügend beziehungsweise einflussreiche Stadträte gibt, die eine Notwendigkeit sehen? Hält sich der Stadtrat nicht an seine eigenen Beschlüsse, die er ja schließlich mit einer Mehrheit gefasst hat? Ansonsten wäre ja ein Antrag abgelehnt, wenn er keine Mehrheit bekommt. Wer entscheidet dann letztendlich, welcher Beschluss umgesetzt wird?  Nicht der Stadtrat? Sind wir eine Bananenrepublik? Die Feststellung von Werner Lemal („Wir machen jetzt sieben Jahre rum, irgendwann sollte eine Entscheidung her“), ist meiner Meinung nach typisch für Schrobenhausen, Stadtrat und der Stadtverwaltung. Nach sieben Jahren gibt es in ganz Schrobenhausen keinen, der weiß, was ein  Mittelzentrum braucht! Es liegt doch auf der Hand, dass die Stadt und seine Räte eigentlich kundtun müssten, was Sie überhaupt wollen, welche Bedürfnisse ein Mittelzentrum benötigt und ob es in Schrobenhausen genützt werden kann. Wir müssen selbst wissen was wir wollen nur dann können vernünftige Entscheidungen entstehen. Der Stadtrat kann scheinbar keine Entscheidung treffen und schiebt den Schwarzen Peter wieder einmal an außenstehende Gremien. Diese jedoch machen ihre Arbeit bestimmt nicht umsonst, sondern treiben die Kosten hoch, um ihre Provision zu steigern. Bei der Entscheidung zum geplanten Hochwasserschutz der in seinem Inhalt aus meiner Sicht eine Katastrophe darstellt, zögerten die Räte allerdings nicht und stimmten dieser Planung vorbehaltlos zu. Das Ergebnis mit Folgen wird uns nach der Fertigstellung präsentiert. Hier musste ja nur zugestimmt werden, wobei andere ( Wasserwirtschaftsamt) die Ausführungsentscheidung trafen. Für mich ist es unumstritten,  dass jede vernünftige Kalkulation nur einen Neubau der Stadthalle ergeben kann. Für diese Entscheidung ist kein externes Büro nötig.  Wann übernehmen die Räte beziehungsweise die Stadt endlich Eigenverantwortung? Gerhard Beck Schrobenhausen
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