Hochwasserschutz
Die Unabhängigen Schrobenhausener e.V.
Auf Grund der Planungsauslegung stellen wir folgenden Antrag. 1. Die Planung beinhaltet 8 verschiedene Leistungsstärken der geplanten  12 Pumpwerks-Fördereinheiten. Wir stellen den Antrag, zur Vereinfachung der Bereitstellung von Ersatzpumpen die verschiedenen Pumpen auf 3 Typen zu reduzieren. Siehe Vorschlagstabelle des Anhanges. 2. Aufschüttung mit Dränage an der Weilach um weitere  ca. 800 Meter ab Flur Nr. 395/1 bzw. Bauwerk 86a  bis zur B300 zu verlängern. 3. Begründung: Die im Plan P-1270E405 eingetragenen Überschwemmungsbereiche nach HQ 100 enden nicht wie angegeben an der Grundstücksgrenze der Anlieger sondern haben im März 2013 bereits teilweise den nahen Hausbereich erreicht. Zudem gab es bei allen Anliegern in diesem Zeitrahmen erhebliche Grundwasserprobleme. 4. Außerdem stellen wir den Antrag in der gesamten Schutzlänge  (ca. 1600 Meter bis zur B300)  zum geplanten GWM 9 zwei weitere Grundwasser-Messstellen zu installieren. 5. Um die gesamte Hochwasserlage in Schrobenhausen zu entspannen, stellen wir zudem den Antrag, dass die Rollgraben- und Schönwiesgrabenmündung  hinter der Alten Dorf Straße verlegt wird.
DU Einwand 09.03.2008 zum ersten Planfeststellungsverfahren Bezug: Einwand im Rahmen der Stellungsnahme für das Planfeststellungsverfahren HWS Schrobenhausen Planung Blasy & Overland Sehr geehrte Damen und Herren Stadträte, Sehr geehrte Damen und Herren der Stadtverwaltung, 1. Im Rahmen der Stellungsnahme für das Planfeststellungsverfahren „Hochwasserfreilegung von Schrobenhausen" stellt der DU e.V. die nachgeführten Einwände. 2. Rollgrabenmündung wieder hinter der Alten Dorfstraße bzw. St. 2046 verlegen. (Rückbau) Das Land als Verursacher hat die Kosten zu tragen. 3. Rollgrabenbett muss in seiner Leistung verdoppelt bzw. auf Grund seiner Einleiter diesen angepasst werden. Die starke Anhebung des Grundwasserspiegel (bei jeden stärkeren Niederschlag) im Bereich der Röntgen Straße sind die Anrainern zu schützen. 4. Ständerung der St.2046 nach der Brücke auf ca. 30 Meter. Den Rollgraben mittig in diesen Bereich verlegen. Auch hier ist das Land mit seiner Höherlegung der Staatsstraße ohne Durchlass der Verursacher des Rückstaues an der St 2046. 5. Dass die Unterlieger keine Verschlechterung hinnehmen müssen, ist vor der geplanten ortsfernen Nordosttangente ein Auffangraum zu schaffen der garantiert, dass nicht mehr als die vom WWA festgelegten max. 82 m³/sek. weitergegeben werden. 6. Gewässer III Ordnung (Langenwiesbach, Gabisgraben, Färbergraben, Schönwiesbach, Rollgraben) sind in das Konzept mit einzubinden und als eine der ersten Maßnahmen durchzuführen. 7. Paar-Flussbett durch Räumung auf seine optimale Leistungsfähigkeit bzw. gleichmäßigen maximalen Querschnitt bringen. 8. Alte Paar reaktivieren und als Fließgewässer instand halten. 9. Die Weilach im Bedarfsfall an der Pfaffenhofener Straße anstauen. 1. Im Paar-Oberlauf 2 Retentionsräume schaffen. a. Retentionsraum I Ab dem Fahrweg Habertshausen bis zur Straße Hörzhausen-Peutenhausen sind bei einer max. Anstauhöhe von               1 Meter ein Stauvolumen von ca. 1,4 Millionen m³ möglich. b. Retentionsraum II Oberhalb der Straße Hörzhausen-Peutenhausen sind nochmals 0,9 Millionen m³ möglich. 10. Die Höhen-Messdaten des Konzeptes von Blasy & Overland dürfen gegenüber den tatsächlichen Werten nicht abweichen. Dies ist bei der jetzt vorgelegten Planung nicht gegeben. 11. Wie hoch sind die Folgekosten des gesamten Hochwasserschutzes? 12. Wie ist garantiert, dass bei Bedarf der techn. Hochwasserschutz bei allen Wettersituationen funktionsfähig ist. 13. Die aufgeführten Punkte von 1 bis 8 würden den geplanten tech. HWS stark reduzieren und erhebliche Mittel an Steuergelder einsparen. 14. Unsere gesamte Zielsetzung liegt darin, die baulichen Veränderungen im Minimalbereich zu halten, den natürlichen Schutz in Form von Retentionsraum vor der Stadt zu nutzen um den techn. Hochwasserschutz auf das mindeste zu reduzieren. Ludwig Roßkopf DU e.V. Vorsitzender  
DU e.V. reicht Einwände zum Planfeststellungsverfahren der Tekturplanung März 2008 und März 2014 ein.   Sehr geehrte Damen und Herren,  Sehr geehrter Herr 1.Bgm. Dr. Stephan, Der DU e.V. ist nach wie vor der Auffassung, dass ein nachhaltiger Hochwasserschutz der Paar und der Weilach vor der Stadt die beste Lösung darstellt. Diese Lösung ist nach unseren Recherchen, des heutigen Standes und Technik der wirkungsvollste HWS. Alle Institute und Fachgremien richten ihre Bemühungen für einen nachhaltigen HWS in die Breite bzw. Fläche aus. Da der DU e. V. als nicht Betroffener keine Einwand einreichen kann, stellen wir diesen Antrag an die Stadt bzw. Stadtrat und hoffen Gehör zu finden.  PDF Datei	    Pumpwerk           Anzahl 			 Einzel-Pumpenleistung 		 				        der Pumpen	          Planung		    DU Vorschlag 		 P-1270E401		01		     2			35 l/s			35 l/s		 P-1270E401		02		     2			35 /l/s			35 l/sP-1270E401	       Schöpfwerk	     2			243 l/s  			243 l/s  		03		     1	 		10 l/s			35 l/s	 	P-1270E401		04		     2			60 l/s			60 l/s		 P-1270E401		05		     2			25 l/s			35 l/s		 P-1270E401		06		     2			65 l/s			60 l/s		 P-1270E402		07		     2			50 l/s			60 l/s		 P-1270E402		08		     2			35 /l/s			35 l/s		 P-1270E404		09		     2			65 l/s			60 l/s		 P-1270E405		10		     2			175 l/s			243 l/s		 P-1270E403		11		     2			35 /l/s			35 l/s		 P-1270E403		12		     2 			35 l/s			35 l/s		    Einwände zur Planfeststellung “Hochwasserschutzmaßnahme Schrobenhausen”    April 2014 Anhang zum Pumpen Planungseinsatz wie unter Punkt 1 aufgeführt. D U Hochwasserschutz vor und nicht in der Stadt Hochwasserschutz vor und nicht in der Stadt zurück zum Verzeichnis
Anhörungsverfahren zur Tekturplanung HWS Schrobenhausen                                           am 24.09.2014 im Pfarrsaal Zu dieser Anhörung wurden nach unseren Wissenstand 194 Antragsteller geladen. Ein Teil der Antragsteller wurde durch ihren Rechtsanwalt vertreten. Fazit dieses Vollzuges der Wassergesetze fällt für die Betroffenen wie zu erwarten war, niederschmetternd aus. Es zeigte sich auch diesmal wieder, dass von der Planung nicht abgewichen wird. Auch der massive Widerspruch der anwesenden Bürger stimmte das Planungsbüro, mit Wasserwirtschaftsamt sowie Landratsamt nicht zu einem Konsens. Der Bürger plädierte intensiv für eine Kombinationslösung. Rückhaltung im Goachat und alle Schwachstellen innerhalb der Stadt zu beseitigen. Häufig wurden  auf Fragen oder Einwände fadenscheinige Erklärungen abgegeben oder dem Thema ausgewichen bzw. Argumente vorgetragen die der Frage nicht angepasst waren. Das Gesamte war ein Trauerspiel und hat sich der Planung angepasst. Der Gesetzgeber schuf das Anhörungsverfahren um den Bürger zu beteiligen. Was hier geboten wird ist stark von einer Diktatur angehaucht.
Die zur Anhörung erschienenen und betroffenen Landwirte zeigten Bereitschaft die erforderlichen Grundstücke für den Vorhabens Träger zur Verfügung zu stellen.  In der weiteren Diskussion äußerten  die Landwirte, dass von Ihnen Bereitschaft besteht, ihre Grundstücke für den erforderlichen Retentionsraum  bereitzustellen. Sie bestätigten zudem, dass bisher niemand diesbezüglich an Ihnen herangetreten ist. Diese Maßnahme ist nicht erforderlich, wenn in absehbarer Zeit das gesamte Hochwasserschutzkonzept  Schrobenhausen verwirklicht werden sollte. Die Planungskosten  für das Vorhaben Busbahnhof bewegen sich im oberen 5 stelligen Bereich  und sind Kosten die den Haushalt sofort belasten. Der DU e. V. ist nach wie vor der Meinung, dass schon bei der  Auftragsvergabe an den Planer des HWS der Fehler im Auftragsinhalt begangen wurde. Schrobenhausen benötigt einen HWS für Schrobenhausen und nicht in Schrobenhausen.
Anhörungsverfahren zur Planfeststellung “Busbahnhof” am 12.11.2014 Folgen eines Schwarzbaues Fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit fand die Anhörung zum Planfeststellungsverfahren “Busbahnhof” statt. Der Bürger hatte die Möglichkeit zu den eingereichten Einwänden Stellung zu beziehen. Die Planungsvorhabenträger, Wasserwirtschaftsamt, Landratsamt die Stadt Schrobenhausen sowie das Planungsbüro stellten sich der Fragen der spärlich anwesenden Bürger. Gegenstand dieser notwendigen und kostenintensiven Planung ist die Tatsache, dass die Erstellung des Parkplatzes am Busbahnhof „eine  nicht  so genehmigte Baumaßnahme“  für die Behörde darstellt. Durch Anhebung  der Parkplatzfläche im paarseitigen Bereich geht im Hochwasserfall  Retentionsraum verloren. Durch Schaffung von Ausgleichflächen im Goachat und Erstellung eines Bypasses der Paar im Bereich des Parkplatzes die von der Behörde gefordert, muss ausgeglichen werden. Aus dieser Gegebenheit heraus entstehen der Stadt Kosten im 7 stelligen Bereich, die von der Stadt bzw. aus Steuergeldern der Bürger getragen werden müssen. Bei genauer Betrachtung könnte die Schuldfrage geklärt werden. Für diesen Fehltritt  gibt es keine Bezuschussung seitens des Staates. Die dafür erforderliche Ausgleichsfläche bzw. Retentionsraum  soll im Goacht durch Anhebung eines Fahrweges geschaffen werden. Die erforderlichen Kosten sind hierfür nicht in der  bisherigen Planung einbezogen.